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Samstag, 25. Mai 2013

GREEN SMOOTHIES

Als ich euch vor ein paar Wochen hier ein bisschen was über meine Ernährung erzählt habe, hatte ich auch erwähnt, dass ich so meine Probleme mit dem lieben Gemüse habe. Es ist nicht so, dass es mir nicht schmeckt, trotzdem esse ich objektiv betrachtet nicht gerade viel davon und meist bleibt es bei den üblichen Verdächtigen wie Gurke, Tomate, Paprika, Radieschen etc. Daher freut es mich umso mehr, dass ich eine neue Möglichkeit entdeckt habe, hier und da etwas mehr Grün zu mir zu nehmen und damit auch wertvolle Ballaststoffe, Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Antioxidantien. Klingt super-gesund? Ist es auch! Über grüne Smoothies seid ihr sicher auch schon gestolpert, was nicht zuletzt dem aktuellen Fitness-Hype auf Tumblr und Co geschuldet ist. Ich habe z.B. bei Instagram immer wieder etwas skeptisch beobachtet, wie sich einige Mädels so ein grünes Getränk zum Frühstück oder auch nach dem Sport gönnten.
Irgendwann siegte dann meine Neugier und ich habe das Ganze auch mal ausprobiert. Im Gegensatz zu vielen stört mich die grüne Farbe überhaupt nicht, solange es schmeckt. Grüne Smoothies schmecken nämlich nicht penetrant nach Gemüse (das fände ich gerade beim Frühstsück auch nicht so toll), sondern je nach Zutaten lecker süß und exotisch. Also habe ich ein bisschen mit verschiedenen Zutaten herumprobiert und dachte, ich teile meine ersten Erfahrungen mal mit euch. Schließlich ist es leichter, so ein Teil erst mal nach Rezept zuzubereiten und zu wissen, dass es am Ende auch schmeckt. Nach kurzer Zeit bekommt man aber ein Gefühl für die Zusammensetzungen, sodass man nach Lust und Laune herumprobieren kann.
Auf dem ersten Bild seht ihr schon eins meiner Lieblingsrezepte. Bananen eignen sich durch ihre Süße sehr gut für die grünen Smoothies, so braucht man nicht noch zusätzlich, etwa mit Honig, süßen. Gerade auch sehr reife Exemplare, die ich persönlich dann nicht mehr allzu gerne esse, sind im Smoothie wunderbar aufgehoben. Was die grünen Komponenten angeht, habe ich mich bisher an Spinat und Avocado gehalten. Für ersteres nimmt man am besten Tiefkühl-Spinat (gibt es z.B. als Bio-Variante von Edeka, praktisch portionert), achtet aber darauf, dass ihr nicht die Rahm-Variante erwischt. Wer keinen Super-Hochleistungsmixer hat, der lässt Gefrorenes am Besten ein bisschen antauen, damit euch der Mixer nicht explodiert ;) Geeignet sind außerdem Löwenzahn, Rucola, Brennesseln, Petersilie, grüne Gurke oder verschiedene Kohlsorten. Das mag erst mal nicht nach Frühstsück klingen, durch die Zugabe von süßem Obst, Kokosflocken, Trockenfrüchten oder Nüssen wird das Ganze aber richtig lecker. Zur Orientierung solltet ihr etwa 40% Grünes und 60% Obst mischen. Übrigens: ein relativ hoher Anteil an roten Früchten kann dafür sorgen, dass euer Smoothie nicht grün, sondern eher bräunlich wird. Schmeckt trotzdem gut, sieht nur vllt nicht mehr ganz so appetitlich aus ;)
Und warum ist das eig so gesund? Durch das Zerkleinern im Mixer wird die Zellstruktur des Blattgrüns aufgebrochen, was durch bloßes Kauen nicht in dem Maße möglich ist. Außerdem ist es so leichter zu verdauen und man kann größere Mengen zu sich nehmen als im unzerkleinerten Zustand. Daher kann man mit so einem grünen Smoothie ruhig eine Mahlzeit ersetzen, ich nehme da am liebsten das Frühstsück. 

Habt ihr grüne Smoothies schon ausprobiert? Und wenn ja, habt ihr Lieblingskombis?

Montag, 13. Mai 2013

SELBSTGEMACHTE BANDNUDELN IN PILZSOSSE

Ich dachte ja immer, Nudeln selbst zu machen, wäre wahnsinnig aufwändig, würde ewig dauern und man bräuchte so eine Nudelwalze dazu. Vor ein paar Tagen hab ich mich dann doch mal rangewagt und es war so einfach und lecker! Natürlich funktioniert das Rezept auch mit fertigen Bandnudeln, aber wir haben tatsächlich alle den Unterschied geschmeckt. Lohnt sich also!

Zutaten (4 Personen): 500g Mehl, 5 Eier, 500g Champignons, 1 EL Butter, 400ml Sahne, 200g Kochschinken, 100ml Gemüsebrühe, 1 Bund Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Petersilie
Zubereitung: Mehl und Eier verkneten, bis der Teig nicht mehr allzu sehr klebt. Eine Kugel formen und 30 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig möglichst dünn ausrollen und in Streifen schneiden. Etwa 2-4 Minuten in kochendem, gesalzenem Wasser ziehen lassen.
Für die Sauce Champignons und Lauch waschen, putzen und klein schneiden, Schinken in feine Streifen schneiden. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, Zwiebeln und Champignons andünsten, zum Schluss den Schinken kurz mitbraten. Das Ganze mit der Gemüsebrühe und der Sahne ablöschen und 5-10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce schön sämig ist. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Petesilie dazu geben. Dann werden nur noch die Nudeln abgegossen und in einer großen Pastaschüssel mit der Sauce vermengt, fertig!

Freitag, 26. April 2013

WG-KÜCHE: BROTSALAT

Nachdem mich meine Mitbewohnerin gestern mit diesem leckeren Brotsalat verwöhnt hat, wollte ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Es geht super-schnell und eignet sich auch als kleines Mitbringsel zum Grillen im Park o.ä.

Zutaten: 2 Packungen Bemmchen von Dr. Quendt, 1 Packung Feta, Tomaten nach Belieben (am besten Cocktailtomaten), 2 Päckchen Knorr Salatkräutermischung, Olivenöl

Natürlich kann man auch normales Vollkornbrot würfeln, allerdings geht es mit den Bemmchen zum Einen schneller, zum Anderen sind sie schön knusprig. Feta und Tomaten werden kleingeschnitten und mit den restlichen Zutaten in einer großen Schüssel vermischt. Statt der Salatmischung kann man natürlich auch frische Kräuter verwenden. Den Salat etwa 15-30 Minuten durchziehen lassen, dann ist das Brot ein bisschen angeweicht, aber noch knusprig. Mit Ruccola schmecht das Ganze übrigens auch sehr lecker!

Freitag, 26. Oktober 2012

OREO BROWNIES

Woran merkt man, dass endgültig der Herbst gekommen ist? Richtig, ich habe wieder viel mehr Lust als im Sommer, ein bisschen Zeit in der Küche zu verbringen und leckere Rezepte auszuprobieren. Und somit gibt es auch hier wieder mehr davon ;)
Zutaten:
200g Zartbitterschokolade
200g Öl oder 250g Butter
5 Tropfen Vanillearoma
3 Eier
235g Zucker
113g Mehl
50g Kakaopulver
1 Packung Oreos
100g Vollmilchschokolade

Zubereitung:
Ofen auf 180°C vorheizen. Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen. Wenn ihr Butter verwendet, gebt ihr diese ebenfalls ins Wasserband, Öl könnt ihr einfach anschließend unter die flüssige Schoki rühren. Das Vanillearoma ebenfalls unterrühren. Währenddessen den Zucker mit den Eiern solange verrühren, bis eine dicke cremige Masse entsteht - ich habe mich etwa 10 Minuten mit dem Mixer gequält ;) 
7 Oreos grob hacken, die restlichen Kekse halbieren. Die Vollmilchschokolade ebenfalls grob hacken.
Die geschmolzene Schokolade unter die Eismasse rühren und Mehl und Kakao dazugeben. Anschließend kommt noch die gehackte Schoki und die 7 gehackten Oreos dazu.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und glatt streichen. Die halbierten Oreos darauf verteilen und leicht andrücken.
Das Ganze dann für 45-50 Minuten im Ofen backen lassen, dann sind sie innen noch etwas fudgy.

Freitag, 19. Oktober 2012

KÜRBIS-INGWER-SUPPE

Passend zu dem goldenen Herbstwetter draußen ist eine leuchtend gelbe Suppe doch genau das Richtige, oder? Generell mag ich Supen total gerne, lassen sie sich doch so praktisch gleich mehrere Portionen kochen, die man einfrieren und schnell warm machen kann, wenn mal nicht viel Zeit oder Lust zum Kochen da ist. Kürbissuppen sind auf jeden Fall mein Favorit im Herbst, da sie einfach so wandelbar sind: Ob mit Kartoffeln, Orangensaft oder Curry - ich habe schon diverse Varianten ausprobiert und bisher waren alle lecker! Eine meiner liebsten Versionen ist die mit frischem Ingwer:
Zutaten für ca. 6 Portionen:
500g Kürbisfleisch (Hokkaido oder einer aus dem eigenen Garten)
2-3 Möhren
ca. 5cm frischer Ingwer
etwas Butter oder Öl
1l Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Kürbis ggf. schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Die Möhren waschen, schälen und kleinschneiden. Den Ingwer schälen und klein hacken. Das Fett in einem großen Topf erhitzen, Ingwer, Möhren und Kürbis dazugeben und andünsten. Mit der Gemüsebrühe übergießen und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse einigermaßen weich ist. Dann das Ganze vom Herd nehmen und pürieren. Mit den Gewürzen abschmecken und die Kokosmilch unterrühren, fertig.
Varianten:
Gut schmeckt zu dem Ganzen auch noch Knoblauch und/ oder Zwiebel und ein bisschen Zucker, den man am Anfang zum Fett in den Topf gibt und ein wenig karamellisieren lässt. Orangensaft macht das Ganze fruchtiger, dazu passt dann Curry gut. Statt der Kokosmilch kann man auch Sahne oder Milch nehmen, dann passen auch 2-3 Kartoffeln sehr gut dazu.

Was kommt bei euch heute Mittag auf den Tisch?

Freitag, 3. August 2012

SELFMADE FROZEN YOGURT

 Zutaten für eine große Portion:
- ca. 200ml Naturjoghurt (1,5%)
- etwa eine Hand voll frischer oder gefrorener Himbeeren (oder anderes Obst eurer Wahl)
- etwas Honig (möglichst flüssig)
- ein paar Himbeeren und Minzblätter zum Garnieren
Passend zum derzeitigen Sommerwetter ein Eisrezept für euch :) Die Himbeeren dazu ggf. kurz antauen lassen, dann alles zusammen in den Mixer geben. In eine Schüssel mit Deckel umfüllen und einfrieren. Insgesamt sollte das Eis 2,5-3 Stunden im Eisfach bleiben, währenddessen solltet ihr die Masse alle 15-20 Minuten umrühren, damit sich keine zu großen Eiskristalle bilden. Schmeckt vie besser und fruchtiger als handelsübliches Eis, außerdem ist es kalorienärmer (knapp 200kcal pro Portion). Man sollte das Eis nach den 3 Stunden dann auch gleich essen, länger eingefroren würde es dann zu hart werden.

Was auch gut funktionieren soll und was ich demnächst mal ausprobieren werde: Den Joghurt zu 3/4 durch Quark ersetzen und gefrorene Früchte verwenden - dann soll ein Einfrieren gar nicht erst nötig sein und man kann das Eis gleich verputzen.

Hat zufällig jemand von euch eine Eismaschine? Ich bin nämlich schon am Überlegen, ob ich mir sowas vllt mal zulege...

Montag, 30. Juli 2012

THE WORLD IS YOURS

Bevor ich mich wieder in die Fänge meiner Bachelorarbeit begebe, wollte ich euch schnell noch zwei neue Stücke zeigen. Das Cheap Monday Stockholm Top hatte ich ja schon vor einigen Wochen bei Ebay ergattert, es euch bisher aber noch gar nicht recht gezeigt. Wie lange bin ich diesem Teil hinterhergejagt, überall war es ausverkauft und dadurch wollte ich es natürlich noch mehr. Und was soll ich sagen? Ich liebe es!
Die Levis Shorts sind ebenfalls ein Ebay-Fund, allerdings bin ich hier etwas zu vorschnell mit der Schere ans Werk gegangen, sodass sie mir jetzt einen Ticken zu kurz sind. Ich überlege schon, ob sie zu Kleiderkreisel wandern sollen oder ob ich ihnen doch eine Chance gebe?!
Die Prüfungszeit hat auch ihre Spuren hinterlassen, die man leider nicht nur auf der Waage sieht... Null Sport und zu viel ungesundes Essen zu den unmöglichsten Zeiten machen sich auf Dauer dann eben doch bemerkbar. Das soll sich schleunigst wieder ändern, deswegen gab es heute gleich mal gesundes (und sehr leckeres) Frühstück mit Himbeeren aus dem heimischen Garten

Samstag, 21. Juli 2012

FUDGY CHOCOLATE BROWNIES

Lange Zeit war ich auf der Suche nach dem perfekten Brownie-Rezept, nie wurden sie so saftig, wie sie eig sein sollten. Dann bin ich auf den Blog von Ann-Katrin gestoßen, die das gleiche Problem hatte - und auch gleich die Lösung in Form dieses Rezepts. Den braunen Zucker habe ich weggelassen und dafür nur weißen Zucker verwendet, ansonsten habe ich alles so belassen. Solltest ihr unbedingt ausprobieren, einfach SO lecker!

Samstag, 14. Juli 2012

SUMMER SALAD

Schneller Salat mit Garnelen


Einige hatten mich nach dem Rezept für diesen Salat gefragt:
Der ist irgendwann mal als Eigenkreation entstanden und weil er so schön schnell zubereitet und obendrein noch so lecker ist, gibt es den bei mir mindestens einmal pro Woche, meist öfters ;)
Die Zutaten seht ihr oben, ich nehme gern die Bonduelle Salatmischungen, weil damit das lästige Schnibbeln entfällt und es außerdem so viele Sorten gibt. Sehr empfehlen kann ich den Spinat-Mix, den kaufe ich meistens. 
Salat und Tomaten in eine Schüssel geben, mit Knoblauchgranulat  bestreuen. Die Garnelen in etwas Kräuterbutter anbraten, bis sie schön rosa sind und mit Chili würzen. Wenn die Garnelen etwas abgekühlt sind, kommen sie zum Salat (inklusive der Butter!) und darüber die Balsamicocreme.

Natürlich kann man die Garnelen auch in etwas Öl anbraten, das wäre die gesündere Variante. Aber Kräuterbutter ist eben einfach lecker ;)

Pro Portion (d.h. ganze Salatmischung) weniger als 200kcal.

Samstag, 19. Mai 2012

NACHGEKOCHT: MARIANNA

Dieser Post von Marianna kam mir gerade recht, als ich gestern auf der Suche nach einem neuen, leckeren Rezept war. Da bei ihr leider keine Mengenangaben zu finden sind und ich den Auflauf außerdem sehr lecker fand, gibt es davon hier nun meine Version:
Zutaten (4 Personen): 300g Pasta, 1 Stange Lauch, eine Zucchini, eine Packung Räucherlachs, 3 Zehen Knoblauch, ca. 150ml Schlagsahne (ich nehme Rama Cremefine), 200ml Milch, 1 Mozarella, ein halber Block Feta, Salz, Pfeffer, Liebstöckel, Basilikum

Die Pasta nach Packungsanweisung kochen. Derweil Lauch und Zucchini putzen und kleinschneiden. Mit etwas Olivenöl in der Pfanne dünsten, Pfeffer, Salz, Liebstöckel und Knoblauch (gepresst) dazugeben.
In eine Auflaufform zuerst eine Schicht Nudeln geben, darüber die Hälfte des Gemüses. Einige Scheiben Lachs darauf verteilen und die Hälfte der Mozarella- und Fetawürfel. (Geriebener Mozarella ist hier noch besser, ich hatte aber gerade sowieso eine Kugel da.) Nun das Ganze erneut so schichten: Nudeln, Gemüse, Lachs, Käse.
Milch und Sahne mit den Gewürzen verrühren und über die Auflaufform gießen. Für 20-25 Minuten bei 200°C backen, anschließend mit gehacktem Basilikum anrichten.

Mittwoch, 4. April 2012

CINNAMON ROLLS

Einige hatten ja nach dem Rezept für die Cinnamon Rolls gefragt - et voilà:
Zutaten:
500g Mehl, 1 Würfel Hefe, 60g Zucker, 250ml lauwarme Milch, 100g flüssige Butter, 50g weiche Butter, 150g brauner Zucker, 1 TL Zimt, 50g Puderzucker, 1 Fläschchen Vanillearoma, 3 EL Milch
Die Hefe in der Milch auflösen. Einen EL Zucker (von den 60g weggenommen) in der Milch auflösen und alles mit dem Mehl verkneten. Das Ganze 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den restlichen Zucker und die flüssige Butter zufügen und gut verkneten. Nochmals gehen lassen, bis sich die Menge des Teiges ungefähr verdoppelt hat.
Den Teig ca. 1cm dick ausrollen und mit der Butter bestreichen. Den braunen Zucker mit dem Zimt vermischen und auf die Butter streuen. Den Teig von der schmalen Seite her einrollen. Von der Teigrolle 2-3cm dicke Streifen abschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Dort noch einmal 15 Minuten gehen lassen.
Backzeit: ca. 25 Minuten bei 160°C auf der unteren Schiene.
Puderzucker mit Aroma und Milch verrühren und die Zimtschnecken sofort nach dem Backen damit bestreichen.

Dienstag, 28. Februar 2012

LIEBLINGS-LASAGNE

Dieses Rezept passt zwar nicht so ganz zum vorletzten Post, aber man muss sich schließlich auch mal was gönnen. Lasagne isst man ja nicht jede Woche. Bei dem Rezept handelt es sich um eine Eigenkreation, die mir persönlich besser schmeckt als das italienische Original und außerdem noch total schnell zubereitet ist. Sehr Studenten-freundlich also ;)
Zutaten für 3-5 Portionen:
ca. 9 Lasagneplatten
500g Hackfleisch (gemischt oder reines Rinderhack, je nach Belieben)
ca. 300ml Ketchup
Salz, Pfeffer
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
ein halber Becher Creme fraiche oder saure Sahne
geriebener Käse
Basilikum, am besten frisch
Zwiebel schälen und würfeln, in etwas Olivenöl andünsten. Das Hackfleisch dazugeben und durchbraten. Nach Belieben und Gefühl Ketchup dazugeben und evtl mit Wasser verdünnen, bis die Soße eine schöne Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und dem gehackten Knoblauch würzen. Etwas köcheln lassen und zum Schluss das Basilikum dazugeben. Gut schmeckt das Ganze auch mit frischen Champignons!

Die Hackfleischsoße abwechselnd mit den Lasagneplatten in eine Auflaufform schichten, mit Soße aufhören. Darauf mit einem Teelöffel die Creme fraiche verteilen. Wenn ihr mögt, könnt ihr das auch schon bei den unteren Schichten machen. Darauf den Käse verteilen und ab in den Ofen damit.

Backzeit: ca. 30 Minuten bei 200°C. 220kcal/100g

Donnerstag, 12. Januar 2012

WG KÜCHE: ZWIEBELKUCHEN

Neulich wurde ich gefragt, ob ich nicht mal Rezepte mit euch teilen könnte, die wenig Zutaten brauchen und Abwechslung in den oft etwas eintönigen studentischen Speiseplan bringen. Und weil mein Zwiebelkuchen nicht nur im Herbst fester Bestandteil unserer WG-Küche ist, hier das Rezept:
Zutaten:
400g Mehl
1 Würfel Hefe
250ml lauwarme Milch
1 EL Öl
1/2 TL Salz
3-4 große Zwiebeln
ca. 200g Schinkenspeck (Menge kann nach Belieben oder Vorrätigem variiert werden, ebenso bei den Zwiebeln)
250g Magerquark
etwas Sahne
etwas Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
Ihr stellt einen Hefeteig her, indem ihr die Hefe langsam in 2/3 der Milch auflöst. Die Milch vermischt ihr dann mit dem Mehl und lasst das Ganze zugedeckt 15 Minuten neben der warmen Heizung stehen. Danach gebt ihr die restliche Milch, Öl und Salz zum Teig und knetet alles durch. Zugedeckt ca. eine Stunde oder länger an der Heizung gehen lassen.
Die Zwiebeln schälen und klein hacken. Eig verwendet man weiße Zwiebeln, wir hatten gerade rote da, das geht genauso. Den Schinkenspeck in einer Pfanne ohne Fett anbraten, herausnehmen und beiseite stellen. Die Zwiebeln in dem Fett, das aus dem Schinkenspeck gebraten ist, glasig andünsten. (Achtung, nicht braun werden lassen!).
Den Quark verrührt ihr mit Sahne und Milch, bis er eine schöne cremige und leicht flüssige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Der Hefeteig wird noch einmal durchgeknetet und dann auf einem mit Backpapier belegten Blech ausgerollt. (Für die WG's ohne Nudelholz: eine Weinflasche geht zur Not auch!) Mit einer Gabel kleine Löcher in den Teig pieksen. Darauf wird dann die Quarkmasse verteilt, Speck und Zwiebeln ebenso und dann ab in den Ofen damit.

Backzeit: ca. 30 Minuten bei 220°C, reicht für ca. 4 hungrige Mäuler.

Gut schmeckt dazu ntürlich Federweißer. Kalt kann man das Ganze übrigens auch essen ;)

Freitag, 23. Dezember 2011

WEISSE TRÜFFEL PRALINEN

Dieses Jahr habe ich zusätzlich zu den "normalen" Geschenken für jeden noch ein paar leckere Kleinigkeiten gezaubert: gebrannte Mandeln, scharfe Cashewkerne, Oreo-Pralinen und weiße Trüffel. Weil sie so schnell gezaubert und dazu noch so lecker sind, wollte ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Und gerade für Großeltern, die aufgrund ihres Alters mit vielen Geschenken einfach nichts mehr anfagen können, ist ein Körbchen mit selbstgemachten Leckereien ideal. Wer also vllt noch ein Last-Minute-Geschenk braucht...
Zutaten:
225g weiße Schokolade
30g Butter
80g Creme double
etwas Orangenlikör oder -aroma
100g weiße Kuvertüre

Butter und Creme double in einem Topf bei schwacher Hitze langsam schmelzen, immer wieder gut umrühren. Eine Minute köcheln lassen, dann vom Herd nehmen. Die Schokolade in Stücke brechen und unter die heiße Masse rühren, bis sie geschmolzen ist. Nach Belieben Likör oder Aroma hinzufügen. Eine flache Auflaufform mit Backpapier auslegen und die fertige Masse hineingießen. Zwei Stunden kalt stellen. Danach von der Masse kleine Stücke abbrechen und zu Kugeln formen, noch mal eine Stunde kühlen.
Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen und die Kugeln darin eintauchen. Abtropfen und auf Backpapier vollständig erhärten lassen.

Das Rezept reicht je nach Pralinengröße für 20-40 Stück.

Sonntag, 20. November 2011

RASPBERRY CUPCAKES

Endlich kam ich mal dazu, ein Rezept aus meinem Dr. Oetker Cupcakes Buch auszuprobieren. Leider wurde der Teig nicht so schön rosa wie auf den Bildern im Buch und schmeckte mMn auch nicht soo gut, vor allem nicht besonders himbeerig. Deswegen werde ich von diesen Cupcakes wohl nur das Topping noch mal machen, dafür aber mit einem ganz normalen, schön lockeren Teig.
Für das Topping (ausgehend von 12 Cupcakes) braucht ihr:
30g Puderzucker
1 Päckchen Sahnesteif
250g Schlagsahne
250g Himbeeren

Puderzucker und Sahnesteif mischen, damit die Sahne einige Minuten lang steif schlagen. Die Himbeeren unterheben (vorher solltet ihr 12 Stück zur Deko beiseite legen) und die Creme auf den Cupcakes verteilen. Laut Rezept war mehr Sahne und mehr Zucker vorgesehen, aber mMn reicht das so vollkommen aus :)

Mittwoch, 16. November 2011

HOT CHOCOLATE & SELFMADE MARSHMALLOWS

Bei diesem trüben und so kalten Novemberwetter ist heiße Schokolade genau das Richtige - Wärme für Körper und Seele. Und was setzt dem Genuss noch die Krone auf? Selbstgemachte Marshmallows!
Ihr braucht für die Marshmallows:
3/4 Tasse Wasser
Pflanzenöl
2 Tassen Zucker
2 Blätter Gelatine
Zuckerdeko
Vanillearoma

Die Gelatine in einer halben Tasse Wasser auflösen. Währenddessen eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen und mit etwas Öl einstreichen. Das restliche Wasser mit dem Zucker langsam aufkochen lassen. Die Gelatine etwas ausdrücken und langsam das Zuckersirup mit dem Mixer unterrühren. Mindestens 12 Minuten auf höchster Stufe rühren. Bei Bedarf könnt ihr noch etwas Vanillearoma dazugeben - ich habs vergessen, es schmeckt aber trotzdem ;) Die Masse in die Auflaufform gießen, mit Zuckerdekor bestreuen und mit einer weiteren Schicht Folie abdecken. Mindestens zwei Stunden fest werden lassen. Danach können die Marshmallows in Stücke geschnitten und z.B. auf die heiße Schokolade gegeben werden.

Idee von Little Girl

Samstag, 29. Oktober 2011

CHICKEN TIKKA MASALA

Viel zu lange gab es hier kein Rezept mehr, was nicht unbedingt daran liegt, dass ich so wenig koche oder backe - meist vergesse ich nur einfach, Fotos vom Ergebnis zu machen. Als ich diese Woche aber zum Abendessen mit einer Freundin Chicken Tikka Masala gemacht habe, lag die Kamera schon griffbereit:
Zutaten für 2-3 Portionen:

2 Hühnerbrüste
1 große Zwiebel
Garam Masala
Öl
Butter
1 daumengroßes Stück Ingwer
Chili (frisch oder getrocknete Flocken)
Koriander
Salz, Pfeffer
300ml Kokosmilch
200g gehackte Tomaten (Dose)
Curry
etwas Joghurt

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Ingwer (beides gehackt) darin anschwitzen. Die in Würfel geschnittene Hühnerbrust darin garen. Etwas Butter in die Pfanne geben, schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Koriander, Curry, Garam Masala und Chili würzen. Die Tomaten und die Kokosmilch dazugeben und sämig einkochen lassen.
Vorm Servieren etwas Joghurt einrühren.

Ich habe dazu Duftreis gemacht.

Freitag, 30. September 2011

Kohlrabi-Auflauf mit Hähnchenbrust

Von der lieben Soukaina hab ich dieses leckere Rezept bekommen, am Sonntag hatte ich endlich Zeit, es nachzukochen. Und was soll ich sagen: Meine Familie war begeistert und auch ich hätte nicht gedacht, dass es so gut schmeckt!

750g Kohlrabi (ca. 3 Stück)
2 Zwiebeln
Schnittlauch
500g Hähnchenbrust
Butter
200 ml Sahne
150g Kräuterfrischkäse
Image and video hosting by TinyPic
Den Kohlrabi vom Grün befreien und schälen. Die zarten Blättchen beiseite legen. Kohlrabi in dünne Streifen schneiden und in kochendem Salzwasser etwa 10-15 Min. blanchieren. Dann in ein Sieb schütten und kalt abschrecken.
Zwiebeln fein hacken, Schnittlauch und die Kohlrabi-Blättchen abspülen und beides kleinschneinen.
Hähnchenbrust in ca. 1cm breite Streifen schneiden und in einem EL Butter anbraten, danach salzen, pfeffern und aus der Pfanne nehmen.
Den Kohlrabi in einer Auflaufform dachziegelförmig anordnen, die Hähnchenstreifen darüber verteilen.
Die Zwiebeln in der Pfanne mit dem restlichen Bratfett glasig andünsten, Sahne und Frischkäse hinzufügen und kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, Schnittlauch und die Kohlrabi-Blättchen zugeben und alles in die Auflaufform gießen.

Backzeit: 30-45 Min.
Dazu am besten Reis oder Kartoffelbrei - bei mir gab's Reis ;)

Dienstag, 13. September 2011

Johannisbeer-Vanille-Schnecken

Aufgrund einer ertragreichen Johannisbeerernte habe ich vorhin spontan dieses Rezept ausprobiert und will es euch nicht vorenthalten. Alle waren begeistert und die Schnecken wurden bestimmt nicht zum letzten Mal gebacken :)
Zutaten für den Teig: 500g Mehl, 1 Würfel Hefe, 50g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 125ml Milch (lauwarm), 100g weiche Butter

Löst die Hefe in der Milch auf und vermengt das Gemisch mit allen Zutaten bis auf das Ei. Gut durchkneten und die Kugel dann zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann das Ei unterkneten und noch einmal kurz ruhen lassen.

Zutaten für den Belag: 2 Pck. Vanillepuddingpulver, 500ml Milch, 100g Zucker, 200g Johannisbeeren

Pudding kochen und etwas abkühlen lassen. Derweil den Teig in Form eines Rechtecks (ca. 40x60cm) ausrollen. Darauf den Pudding verstreichen und die Beeren darüber verteilen.
Das Ganze wird dann längs zusammengerollt und in ca. 2cm große Scheiben geschnitten. Die Schnecken auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und noch einmal an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen. Dann bei 180°C ca. 20 Minuten backen.
Zutaten für die Glasur: 4EL Puderzucker, 3TL Wasser

Zuckerguss anrühren und auf die lauwarmen Schnecken streichen. Wohl bekomm's :)
Ergibt ca. 17 Stück.

... und heut Abend gibts selbstgemachtes Sushi, mjamjam!

Freitag, 29. April 2011

OREO CUPCAKES

Heute habe ich mir endlich mal wieder Zeit genommen für eine meiner Leidenschaften - Backen! Besonders während des Semesters fehlt dafür oft die Muse, dabei hab ich wieder gemerkt, wieviel Spaß mir das eig macht :) Ein kleines Café mit leckerem Gebäck, vllt ein paar Suppen mit Zutaten aus dem eigenen Garten - wäre da nicht das Finanzielle, könnte ich mir so durchaus meine Zukunft vorstellen ;)
Genug geplaudert, heute standen nun endlich die lange geplanten Oreo-Cupcakes auf dem Schirm - und sie schmecken göttlich!
Zutaten:
16 Oreokekse
3 Eiweiß
1 Prise Salz
130g Zucker
1 Vanilleschote (Mark)
3 Eigelb
150g Butter
120g Mehl
2 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
100g Zartbitterschokolade, gehackt
6 EL Milch
30 g Puderzucker, gesiebt
200 g Doppelrahmfrischkäse
1 Becher Sahne
Zwölf Kekse durch Drehen voneinander trennen, mit einem Löffel die weiße Creme in eine Schüssel schaben. Die schwarzen Kekshälften in kleine Stücke brechen. Für den Teig die Eiweiße mit der Prise Salz auf höchster Stufe steif schlagen, nach und nach den Zucker und die Vanille einrieseln lassen.
In einer anderen Schüssel die Eigelbe mit der Butter schaumig rühren. Die zerkleinerten Kekshälften und die gehackte Bitterschokolade zugeben. Das Mehl mit Kakao und Backpulver mischen. Das Mehlgemisch und die Milch abwechselnd unter die Buttermasse heben. Den Eischnee kurz unterrühren.
Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig einfüllen. Bei 180°C etwa 25 min. backen. Nach dem Backen die Cupcakes aus der Muffinform nehmen und erkalten lassen.
Für das Topping den Frischkäse mit der weißen Keksfüllung und dem Puderzucker aufschlagen. Die Sahne steif schlagen und unterheben.
Nun die Masse in eine Sterntülle füllen und aufspritzen. Zum Schluss mit den restlichen Keksen garnieren. Fertig :)
Und mein Eischnee kann sich doch sehen lassen, oder? ;)

Nachmachen erwünscht!
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